Projekt Alarmanlage 2.0 – Daitem D22

Seit rund 8 Jahren bietet uns eine ABUS Privest Alarmanlage beruhigende Sicherheit, während wir am schlafen sind, wenn wir bei der Arbeit sind oder während unserer Ferienabwesenheit. Neue Bedürfnisse und eine grosse Unzufriedenheit in der Programmierung/Wartung der ABUS Privest veranlasste mich ein neues System zu evaluieren.

Auf Grund der bisher gemachten Erfahrung und der neuen Anforderungen erstellte ich ein Evaluationsprofil für eine neue Alarmanlage.

Was für Anforderungen soll (m)eine moderne Alarmanlage erfüllen?

  • Einfach bedienbar / programmierbar
  • Störungssicher, Zuverlässig, Fehlerfrei, Sicher, moderne Technologie
  • Möglichst kabellos installierbar
  • In zwei separate Zonen  (Haus / Fotostudio) unterteilbar
  • Netzwerktauglich, Fernzugriff, Smartphone App
  • Alarmierung per SMS und evt. E-Mail
  • Funkverträglich mit der HomeMatic Haussteuerung
  • Status Meldungen (Scharf/Unscharf / Zone 1,2 / Anwesend/Abwesend) an HomeMatic
Viel Material für die neue Alarmanlage.

Viel Material von Daitem für das Projekt Alarmanlage 2.0.

 

Billiganlagen aus China und aus dem Baumarkt fallen weg

Auf Grund der Anforderungen fielen alle Billigalarmanlagen gleich zu Beginn aus dem Rennen. Denn Funkalarmanlagen können sehr anfällig auf Störungen und Sabotageversuche sein. Bereits vor 30 Jahren installierte ich als Fernseh- und Radioelektroniker erste Einbruchmeldeanlagen. Unzählige unerklärliche Fehlalarme trieben mich öfters zur Verzweiflung. Damals verwendeten wir nur kabelgebundene Anlagen und hatten trotzdem viele Probleme. Hausautomatisierung, Mobiltelefonie, W-Lan, Funktelefone und viele weitere Drahtlosgeräte teilen sich heute die knapp verfügbaren Frequenzbereiche. Eine 300 Franken Baumarkt Alarmanlage kann hier gerne mal einen unerklärlichen Fehlalarm auslösen. Verschlüsselung oder gar Funkredundanz (zwei verschiedene Frequenzbereiche) sind zwingend notwendig.

Vier Modelle in der engeren Wahl

Als Mitarbeiter der BSW SECURITY AG in Zürich, welche auch Alarmanlagen-Lösungen anbietet, schaute ich mir natürlich unsere beiden eigenen Systeme von Daitem und Honeywell MB Secure genauer an. Dazu schaute ich mir die ABUS Ultivest und ABUS Secvest IP genauer an.

ABUS ist raus

ABUS laste ich vor allem das grauenvolle Bedienkonzept an. Meine Frau kann leidvoll davon berichten, wie ich schon Stundenlang fluchte ab der unlogischen und mühsamen Bedienung. Ein Batteriewechsel ging zudem selten ohne anschliessenden, unlogischen Fehlalarm von Statten. Irgendwie konnten mich die neuen Modelle von ABUS nicht davon überzeugen, dass dies nun besser wurden. Darum flogen die ABUS auch aus dem Rennen. Das ist eigentlich schade, denn technisch funktionierte die ABUS Privest Anlage ansonsten 8 Jahre lang fehlerfrei. Keinen einzigen Fehlalarm, den ich nicht selbst auslöste.

Die Entscheidung: Daitem D22

Der Entscheid für die Daitem D22 fiel nebst diversen technischen Raffinessen schlussendlich vor allem auf emotionaler Ebene. Sie gefiel mir einfach besser als die eher klotzig wirkende Profi Alarmanlage MB Secure von Honeywell (trotz riesigem Produktportfolio). 🙂 Die MB Secure findet darum vor allem ihren Einsatz beim KMU und in Grossfirmen.

Nebst der Alarmzentrale und der sprechenden Sirene gibt es noch einiges mehr zum installieren.

Nebst der Alarmzentrale und der sprechenden Sirene gibt es noch einiges mehr zum installieren.

 

Technische Daten der Daitem D22

  • Stilvolle Designlinie mit blauer LED (sichtbar bei Bedienung)
  • Schnell und sauber installiert
  • TwinBand®-Verfahren für doppelte Übertragungssicherheit der Funksignale
  • Einfache und komfortable Bedienung mit klarer Sprachausgabe
  • Code-Einrichtung mit Deko-Covern für unterschiedliche Wohnstile
  • Funk-Alarmsystem völlig ohne Netzanschluss
  • Lange Batterielebensdauer (5 Jahre bei normalem Einsatz)
  • Flexibel und erweiterbar, bei Umzug oder Umbau einfach anzupassen
  • Funk-Außensirene mit Alarmton, Sprachausgabe und Hundegebell
  • VdS Home angemeldet
8 Tür- resp. Fensterkontakte sichern alle Zugänge ins Haus.

8 Tür- resp. Fensterkontakte sichern bald alle Zugänge die ins Haus führen.

 

Alarmanlagen haben andere Kriterien

Als Technikfreak musste ich über die ‚technischen Daten‘ ein wenig lächeln. Normalerweise erwarte ich Angaben wie Prozessor, Speicherkapazität, Batterielaufzeit/Kapazität, Bus Architektur, Schnittstellen, Frequenzen usw. Doch die Welt der Alarmanlagen funktioniert anders als ein Computer, eine Haussteuerung oder ein Smartphone.

Für den Kunden zählen nur wenige Kriterien: Sicherheit und einfache Bedienbarkeit. Die Anlage soll immer zuverlässig funktionieren und die Bedienung soll so einfach wie möglich sein (Scharf und Unscharf schalten, fertig). Der Rest ist emotional aber nicht minder wichtig: Vertraue ich dem Hersteller? Habe ich den richtigen Dienstleister ausgewählt?

Installation durch Fachmann ausführen lassen

Wer sich für ein Baumarkt Alarmanlagen Komplett Set für 249.- entscheidet kann diese Geräte problemlos selber installieren. Der Funktionsumfang beschränkt sich in der Regel auf Scharf/Unscharf stellen. Professionelle Anlagen sollte man ausschliesslich durch ausgebildete Fachleute installieren lassen da diese Anlagen einen wesentlich grösseren Funktionsumfang bieten und wesentlich komplexer sind.
Warum? Eine Sicherheitsanlage soll Mensch, Haus und Wertsachen schützen. Bei ca. 45’000 Einbrüchen pro Jahr (Tagi – März 2016) soll die Alarmanlage in diesem Moment wo es einem statistisch ‚trifft‘ auch wirklich funktionieren. Einbrüche finden rund um die Uhr statt. Also auch wenn man Zuhause ist und am schlafen ist. Dumm wenn die Anlage nicht richtig oder zu spät alarmiert.

Über das Bedienteil kann man den Alarm scharf und unscharf schalten.

Über das kabellose Bedienteil kann man die Anlage scharf und unscharf schalten.

 

Es gibt unzählige Faktoren die bei der Installation zu beachten sind. Fachleute kenn diese Faktoren und installieren die Sensoren, Melder und Sirenen am richtigen Ort. Ein Bewegungsmelder soll z.B. nicht unmittelbar gegenüber einem Fenster montiert werden, die Zentrale sollte nicht direkt neben dem W-LAN Router platziert werden und die Fensterkontakte kann man durchaus auch am falschen Ort fixieren. Dies nur ein paar simple Faktoren.

Ein weiterer Faktor ist die Komplexität der Programmierung solcher Anlagen. Eingangs reklamierte ich die komplizierte Bedienung und Programmierung der ABUS Anlage. Natürlich kann man sich in die Materie einlesen. Doch in der Regel wird eine Alarmanlage einmal korrekt konfiguriert und dann bleibt sie so über Jahre bestehen. Es stellt sich die Frage von Aufwand und Ertrag. Lohnt sich die Einarbeitung in die Materie? Ausgenommen sind natürlich solche Technikfreaks wie ich es bin.

Ich wage es

Mit dem Hintergrund, dass ich auf das Wissen unserer eigenen Alarmanlagen Spezialisten zugreifen kann, möchte ich versuchen die Anlage selbst zu installieren. Immerhin habe ich ja schon einige Erfahrung mit Alarmanlagen gesammelt. Was dabei heraus kommt und ob ich mich für die richtige Anlage entschieden habe werde ich natürlich hier berichten.

Interesse an Alarmanlage

Wer sich in der Schweiz für eine Alarmanlage von Honeywell MB Secure oder Daitem interessiert kann gerne mit einem unserer Fachberater der BSW SECURITY AG Kontakt aufnehmen.

Die Sirene kann nicht nur blitzen und heulen, sie kann auch sprechen oder bellen.

Die Sirene kann nicht nur blitzen und heulen, sie kann auch sprechen oder bellen.