Hilflos am Computer? Hier gibt es Hilfe

Für viele Senioren ist der erste Computer ein Buch mit sieben Siegeln. Mit den richtigen Erklärungen, insbesondere zu den Grundbegriffen, lässt sich Computerwissen leicht erlernen.

Per Definition ist ein Computer nichts anderes als eine elektronische Rechenmaschine. Allerdings handelt es sich dabei um eine Rechenmaschine, die in der Lage ist, eine enorm grosse Menge an Informationen speichern und verarbeiten zu können. Leute, die viel mit dem Computer arbeiten, werfen häufig mit Fachbegriffen um sich, die kaum ein Laie versteht. Selbst Fachbücher, die an sich hilfreich sein sollen, setzen zahlreiche Begriffskenntnisse voraus, erachten diese sogar als selbstverständlich. Wer allerdings nur wenig oder gar keine Erfahrung mit Computern hat, wer nicht mit dieser Technik gross geworden ist, ist mit den Begriffen überfordert. Das gilt insbesondere auch für ältere Menschen. Sie müssen zuerst einmal die Basics lernen. Da tauchen viele Fragen auf wie: Was ist der Unterschied zwischen Hard- und Software? Wozu ist der Prozessor gut? Was macht der Arbeitsspeicher? Was ist eine Festplatte? Personen, die noch ganz neu sind im Umgang mit dem Computer, brauchen zunächst Antworten auf diese Fragen.

Computer-Grundwissen beinhaltet auch Kenntnisse zu den Bausteinen eines Computers, wie dem Prozessor oder dem Arbeitsspeicher.

Computerhilfe für Neulinge

Wenn die Basics geklärt sind, kann es mit dem Erlernen der einzelnen Funktionen und Programmen losgehen. Wer wissen möchte, wie fit er schon mit diesen Grundbegriffen ist, kann einen einfachen Test machen. Der Test „Computer Grundwissen: Kennen Sie einfache Funktionen Ihres PCs?“ ist sehr aufschlussreich. Wer hier Defizite entdeckt, kann sich mit diesem kostenlosen E-Book, das eine spezielle Computerhilfe für Einsteiger enthält, mit den Grundlagen vertraut machen. Im Buch erklärt die Autorin den Aufbau und das Innenleben eines Computers sehr detailliert. Um den korrekten Umgang mit diesen komplexen Maschinen zu erlernen, ist es wichtig, vorher den Aufbau zu verstehen. Wer weiss, womit er arbeitet, lernt leichter die weiteren Funktionen. Ausser dem Computer selbst beschreibt das Buch auch die Ein- und Ausgabegeräte, also Maus, Tastatur, Monitor oder Drucker. Sie stellen wichtige Werkzeuge bei der Arbeit mit dem Computer dar. Maus und Tastatur sind fast unentbehrlich, daher ist es sehr wichtig, die Funktionsweise zu verstehen und die Geräte richtig bedienen zu können. Praktische Übungen ergänzen sinnvoll das theoretisch vermittelte Wissen. Praktische Tastenkombinationen erleichtern die Bedienung. Wenn diese Basics verstanden sind, kann es losgehen mit der Benutzung des Computers.

Basics über den Computer lernen

Anfänger stellen sich zu Beginn viele Fragen. Begriffe wie Betriebssystem, Neustart oder Herunterfahren bekommen im Zusammenhang mit dem Computer eine andere Bedeutung. Einfachste Handgriffe müssen Anfänger erst erlernen, wie das Starten des Computers oder die Anmeldung beim Betriebssystem Windows. Die Oberflächenbeschaffenheit von Windows ist ebenso erklärungsbedürftig wie der Windows-Desktop, der die Basis für das Arbeiten mit dem Computer darstellt. Computernutzer sind mit den Grundfunktionen vertraut, brauchen gar nicht mehr darüber nachzudenken, wie sie einen Computer ein- oder ausschalten, wie sie Programme starten und bedienen oder was sie tun müssen, um sich vor den Gefahren des Internets zu schützen. Auch die Nutzung von Programmen zum Erstellen von Texten oder Kalkulationen, wie Microsoft Word oder Microsoft Excel, ist für eine unerfahrene Person nicht selbstverständlich. Für viele Anwender, die sich ganz neu einen Computer anschaffen, sind vor allem Systeme für die Ablage oder Bearbeitung von Fotos interessant. Darüber hinaus brauchen sie eine Anleitung, wie die Dateien zu verwalten sind, wie sich neue Ordner erstellen lassen oder wie sich alte löschen lassen.

Für viele ist der Computer vor allem deshalb interessant, weil er eine Möglichkeit bietet, die vielen digitalen Fotos vom Handy oder der Digitalkamera zu speichern, zu verwalten und zu bearbeiten.

Sicherheit – Surfen ohne Risiko

Das Internet ist ein Quell der Informationen. Es gibt kaum ein Thema, das nicht zu finden ist. Darüber hinaus bietet es unendliche Möglichkeiten zum Einkaufen, Telefonieren oder dazu, mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Das ist gerade für Senioren besonders interessant, die mit der Zeit nicht mehr ganz so mobil sind. Viele Schreckensberichte über Viren und Angriffe aus dem Internet machen den Nutzern allerdings Angst, weil damit kriminelle Machenschaften zusammenhängen. Unkundige PC-Nutzer müssen zunächst einen Weg erlernen, um sicher im Internet surfen zu können. Die Broschüre „Sicherheit im Internet“ vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik gibt dazu Hinweise, auch für fortgeschrittene PC-Nutzer.

Komplettes Verständnis für das World Wide Web (www) ist wichtig. Hier stellen sich Fragen wie:

  • Worum handelt es sich bei einem Browser?
  • Wie lässt er sich benutzen?
  • Welche Programme können helfen, damit das Surfen im Internet nicht zur Falle wird?
  • Welche Webseiten lassen sich gefahrlos aufrufen?

Ausführliche Antworten dazu sind notwendig, um sich sicher im Internet bewegen zu können. Zum Grundwissen gehören auch Kenntnisse zur Funktionsweise von Google, Google-Mail oder Street-View und der jeweiligen Benutzeroberfläche.

Zuverlässige Schutzmassnahmen sind notwendig, wie beispielsweise ein Anti-Viren-Schutzprogramm oder ein Internet-Schutzprogramm, um ohne Angst surfen zu können. Dazu gehört es auch, zu wissen wie WLAN-Router, Virenscanner oder Firewall einzustellen sind. Passwörter sind ebenfalls ein heikles Thema. Viele Nutzer stellen sich die Frage:

  • Was ist ein sicheres Passwort?
  • Wie kann sich jemand diese Buchstaben- und Zeichenkombinationen merken, die besonders sicher sind? Dazu gehört natürlich auch die Sicherheit im Umgang mit E-Mails.
  • Wie sollten Nutzer mit merkwürdig aussehenden E-Mails umgehen?
  • Was ist eine merkwürdig aussehende E-Mail überhaupt?
  • Gibt es Warnsignale?

Sicheres Surfen ist kein Geheimnis. Es gilt, nur ein paar wesentliche Verhaltensregeln zu beachten und den Computer mit entsprechenden Programmen zu schützen.

Das Computer-Einmaleins

Das Computer-Einmaleins enthält Informationen zu den wesentlichen Grundfunktionen des Computers. Dazu gehört auch der Umgang mit beispielsweise diesen Lieblingsfunktionen:

E-Mail schreiben

Die Kommunikation per E-Mail ist eine essenzielle Funktion am Computer. Ein Programm wie Microsoft Outlook hat bestimmte Funktionsweisen, die sich leicht erlernen lassen und die ein ganzes Universum an Kontaktmöglichkeiten bieten.

Lieblingsserie im Netz schauen

Viele möchten gerne unabhängig vom Fernsehprogramm ihre Lieblingsserie schauen. Dazu gibt es verschiedene sogenannte Streaming-Dienste, über die es möglich ist, Filme und Serien zu schauen. Diese Programme sind nicht sehr erklärungsbedürftig. Viele Funktionen lassen sich leicht erlernen.

Dieser Bericht entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Mitarbeiter Peter Baumann.

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